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Jahreskonzert des Mandolinen-Orchesters Neckarsulm

Beschwingt in den Sommer

Die Frauenkirche in Neckarsulm, gleich neben der Ballei, ist eine hübsche kleine Kirche mit einer außerordentlich guten Akustik. Wie geschaffen für ein Konzert, bei dem es auch auf die leisen Töne und das feine Zusammenspiel von Solo- und Begleitinstrumenten ankommt.

Am letzten Samstag im Juli, pünktlich zu Beginn der Sommerferien, fanden sich hier rund 100 Besucher ein, um dem Sommerkonzert des Mandolinen-Orchesters beizuwohnen..

Es begann mit 2 Kompositionen des heute weitgehend unbekannten spanischen Komponisten C. Dellamur. Zunächst „Mi Corazon“, ein abwechslungsreicher Walzer, dann „Los Carreteros“, ein melodischer ländlicher Tanz, bei dem der eine oder andere Fuß mitwippen konnte oder musste. Weiter ging es mit den eingängigen Melodien des „Pot-Pourrie Populare“ des Italieners M. Sartori. Zurück auf die iberische Halbinsel ging es mit den rassigen „Katalanischen Impressionen“ des deutschen Komponisten Fred Witt. Beliebte russische Melodien folgten im Anschluss mit den „Wolgaklängen“, die mit ihrem häufigen Wechsel von laut und leise, schnell und langsam, melancholisch und heiter, in der ausgezeichneten Akustik der Kirche unter die Haut gingen.

Mit dem Choral „Jesus bleibet meine Freude“ von Joh. Seb. Bach folgte ein Beitrag ernster Musik. Nach der leichten Romanze „Ein Traum“ von Th. Ritter gab es einen bunten Strauß typisch irischer Zupfmusik, mal schnell, mal langsam, u, a. von dem bekannten irischen Harfenisten und Komponisten Turlough O’Carolan aus dem 18. Jahrhundert.

Populäre Melodien, wie der Schlager „Weiße Rosen aus Athen“ und die berühmte Zitherballade aus dem Film „Der 3. Mann“ rundeten das abwechslungsreiche Programm ab, das mit viel Beifall bedacht wurde, ehe am Ende der „Irische Reisesegen“ gespielt und gesungen wurde und man  auseinander ging mit den Zeilen „… und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.“

Konzert in der Frauenkirche Neckarsulm

Die nächsten Termine des Mandolinen-Orchesters Neckarsulm:

So. 10. Nov. 2019, 17 Uhr, Konzert in der Heilig Geist Kirche in Amorbach und

So. 1. Dez. 2019, 10.45 Uhr, Kurkonzert in Bad Wimpfen.

Vormerken kann man sich das Jubiläumskonzert zum 100. Geburtstag des Orchesters am Sa. 9. Mai 2020 in der Neckarsulmer Ballei.



Sommerliche Mandolinenklänge am 27.07.2019

Drittes Konzert des Mandolinen-Orchesters Neckarsulm in diesem Jahr

Im Jahr vor seinem 100. Geburtstag zeigt sich das Mandolinenorchester Neckarsulm quicklebendig.

Im Rahmen des Neckarsulm-Tages auf der Bundesgartenschau präsentierte das Orchester am 18. Mai auf der Bühne im Holzpavillon vor vollen Rängen neben klassischen Mandolinenstücken einen bunten Reigen europäischer Folklore, der viele Besucher begeistern konnte, die diese Art Musik von Saiteninstrumenten noch nicht oder noch nicht oft gehört hatten.

Das Mandolinen-Orchester klingt und swingt auf der Bundesgartenschau in Heilbronn

Gemütlich ging es beim diesjährigen Waldfest des Orchesters auf dem Schweinshag am 2. Juni zu. Am Vormittag kamen zahlreiche Besucher, darunter etliche, die wanderten oder sportlich unterwegs waren. Sie genossen die unterhaltsame Zupfmusik, die Einlage des Neckarsulmer Gesangvereins Lassallia, kalte Getränke und warme Speisen. Am Nachmittag führte die immer größer werdende Hitze und das gleichzeitig unten in Neckarsulm stattfindende Weindorf dazu, dass sich die Zahl der Besucher oben auf dem Schweinshag in Grenzen hielt.

Auf dem Waldfest am Neckarsulmer Schweinshag

Am Samstag, den 27. Juli 2019, dem ersten Tag der diesjährigen Sommerferien, findet jetzt das Sommerkonzert des Mandolinen-Orchesters statt, in der Frauenkirche Neckarsulm (Spitalstr.1), Beginn ist 20 Uhr.

Unter der Leitung von Dirigentin Gabriele Hafner gibt es neben populären Melodien und Ohrwürmern aus Nah und Fern auch Folklore und ruhige, besinnliche Stücke von deutschen und internationalen Komponisten, die einstimmen auf die Ferienzeit.

Der Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit des Orchesters sind willkommen. Für das nächste Jahr, in dem das Mandolinen-Orchester seinen 100. Geburtstag feiert, laufen schon die Vorbereitungen. Es soll gezeigt werden, inwieweit die Musik des Orchesters im Laufe seiner langen Historie Kontinuität und Wandel erfahren hat. Man darf gespannt sein

Herzliche Einladung!

Traditionelles Waldfest am Neckarsulmer „Schweinshag“

Bald ist es wieder so weit: Das Mandolinen-Orchester lädt am Sonntag, den 02.06.2019 zum traditionellen Waldfest am Neckarsulmer Schweinshag ein. Ab 10:00 Uhr ist nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, sondern das Mandolinen-Orchester wird auch für musikalische Unterhaltung sorgen.
Falls Sie sich mit dem Gedanken beschäftigen, das Spiel der Mandoline zu lernen oder wieder in die Saiten greifen zu wollen? Das Waldfest ist eine prima, ganz ungezwungene und lockere Möglichkeit, uns und unsere Musik kennen zu lernen.


Konzert auf der Bundesgartenschau in Heilbronn

Am Samstag, den 18. Mai 2019 fand der „Neckarsulm-Tag“ auf der Bundesgartenschau in Heilbronn statt. Vielfältige Vereine, Ensembles und städtische Einrichtungen stellten sich auf dem Buga-Gelände vor, spielten, musizierten oder stellten aus und informierten.

Das Mandolinen-Orchester Neckarsulm präsentierte ab 15 Uhr auf der Bühne des einzigartig – nach dem Vorbild eines Seeigels – geformten Holzpavillons einen bunten Reigen typischer Mandolinenklänge und Folklore aus verschiedenen europäischen Ländern. Es erklangen u.a. charakteristische Weisen aus Irland, Italien und Griechenland, Catalanische Impressionen, eine Rumba und einiges mehr.

Viel-„saitig“ gelang es dem Mandolinen Orchester Neckarsulm das zahlreiche Publikum zu begeistern. Und insgesamt wurde dieser viel-„stimmige“ Tag reichlich beklatscht.

99 Jahre und mehr… Generalversammlung des Mandolinenorchesters Neckarsulm

99 Jahre und mehr

Umrahmt von Mozarts Serenade Nr. 2 für Flöte, Mandoline und Gitarre fand im Februar die diesjährige Generalversammlung des Mandolinen-Orchesters Neckarsulm statt. Die Vorsitzende Ellen Kolgeci konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, mit gut besuchten Kurkonzerten in Heilbronn und Bad Wimpfen, einem Jahreskonzert, das in der Mauritiuskirche Obereisesheim alle Plätze füllte, sowie Auftritten in Altenheimen in Böckingen und Erlenbach. Auch das traditionelle Waldfest auf dem Neckarsulmer Schweinshag im Mai fand bei schönstem Sonnenschein statt und war gut besucht.

Im Anschluss richtete Dirigentin Gabriele Hafner den Blick auf die nächsten Projekte des Orchesters. Am 18. Mai präsentiert sich das Mandolinen-Orchester auf der Bundesgartenschau in Heilbronn, zusammen mit anderen Neckarsulmer Vereinen und Institutionen. Am 2. Juni findet wieder das Waldfest auf dem Schweinshag statt, im Juli das Jahreskonzert. Dafür wird fleißig vorbereitet, geübt und geprobt.

Im nächsten Jahr wird das Orchester 100 Jahre alt, auf der Hundertjahresfeier sollen im Überblick Musikstücke aus der langen Geschichte des Orchesters aufgeführt werden und ein zweites Jahreskonzert stattfinden. Es fanden bereits Gespräche statt, um die musikalische Unterstützung anderer Neckarsulmer Musikgruppen für die Jubiläumsfeier zu erlangen.

Mehrfach wurde der gute Zusammenhalt und die harmonische Atmosphäre im Orchester betont, zu der die sozialen Aktivitäten, wie z. B. Jahresausflug und Sommerfest nicht unwesentlich beitragen.

Bei den folgenden Tagesordnungspunkten gab es keine Überraschung, die 1. Vorsitzende und die Beisitzer wurden einstimmig wiedergewählt. Kassiererin Elke Abel zeigte sich sehr zufrieden mit dem Jahresabschluss. Die solide finanzielle Situation erlaubt es, ein oder zwei gute Musikinstrumente zu kaufen, die dann an Musiker des Orchesters ausgeliehen werden können, die noch kein so hochwertiges Instrument haben.

Die lange Tradition des Orchesters spiegelt sich auch in den Ehrungen, die abschließend vorgenommen wurden. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Christa Mößle und Günter Knörzer geehrt, die beide in ihrer aktiven Zeit das Orchester an der Gitarre unterstützten. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Heike Braun und Josef Beil geehrt, die beide leider nicht anwesend sein konnten.

99 Jahre musikalische Geschichte stellen eine große Herausforderung dar. Die Vorsitzende Ellen Kolgeci zeigte sich optimistisch, dass das Orchester auch mit über 100 Jahren noch musikalisch aktiv und eine Bereicherung der Region sein wird.

Viel Beifall beim Kurkonzert


Einen bunten Reigen internationaler Zupfmusik gab es beim Kurkonzert des Mandolinen-Orchesters Neckarsulm im Gesundheitszentrum Bad Wimpfen am 2. Dezember 2019.

Vom italienischen Marsch, über Folklore aus Südamerika, Griechenland oder Russland, bis hin zu zeitgenössischen modernen Stücken reichte die Palette der gespielten Musikstücke. Als Zugabe spielte man mit „Tochter Zion“ ein Weihnachtslied zur Einstimmung auf die Adventszeit. Im voll besetzten Konzertsaal spendeten die gekommenen Kurgäste, Patienten und Besucher von außen viel Beifall für das letzte öffentliche Konzert des Orchesters in diesem Jahr 

Mandolinen erklingen beim Naturfreunde-Jubiläum


Am Sonntag, den 21. Oktober feierten die Naturfreunde Neckarsulm ihr 100jähriges Jubiläum. Das Mandolinen-Orchester Neckarsulm, das im Jahr 2020 seinen 100jährigen Geburtstag feiert, umrahmte das Festprogramm mit mehreren musikalischen Beiträgen, bekannten Melodien und internationaler Folklore.

Die Naturfreunde NSU wurden 1918, noch kurz vor dem Ende des Ersten Weltkrieges gegründet, das Mandolinen-Orchester 1920, kurz danach. Der 8-Stunden-Tag wurde damals gerade eingeführt, es wurde allerdings noch 6 Tage in der Woche gearbeitet. Es gab noch keinen Radio- oder Fernsehempfänger und Autos waren sehr wenigen, sehr reichen Menschen vorbehalten. Die arbeitenden Menschen begannen, den Wert der arbeitsfreien Zeit zu entdecken. Musik zu machen, wandern zu gehen oder anders in der Gruppe oder im Verein ihre Freizeit zu verbringen. Dies war mit viel Zeit- und Energieaufwand verbunden, bekam aber damals schon einen immer höheren Stellenwert, zumal in schweren Zeiten.

Heute ist der Freizeitanteil am Leben der Menschen stark gestiegen und man muss nicht mehr stundenlange Wege in Kauf nehmen, um z. B. mit anderen Musik zu machen, etwas zu unternehmen  oder ein Konzert zu besuchen. Der Reiz der Musik und gemeinsam beim Wandern genossener Natur ist geblieben und wird bleiben. Vielleicht umso mehr, je stärker die Menschen sich heutzutage in der globalisierten Welt zu verlieren scheinen. 

Mandolinenklänge im Oktober


Herbstkonzert in Obereisesheim

Schwerpunkt des Konzerts waren folkloristische Klänge aus Südamerika und Europa. Es begann mit dem Stück Casablanca im Rhythmus des lateinamerikanischen Turniertanzes Paso Doble. Danach folgte ein bunter Reigen typisch irischer Folklore, sowohl schneller als auch zeitlos schöner besinnlich träumerischer Melodien, u.a. von dem bekannten irischen Komponisten und Harfenspieler Turlough O’Carolan aus dem 18. Jahrhundert. Traditionelle südamerikanische Folklore aus Venezuela, Chile und Peru, untermalt durch diverse Schlag- und Rhythmusinstrumente, erzeugte eine weitere Klangfarbe.

Mit Csardas, dem bekanntesten Stück des italienischen Komponisten Vittorio Monti, folgte ein Beitrag im Grunde typischer ungarischer Volksmusik. Bekannte und traditionelle Melodien aus Italien und Spanien erklangen im Anschluss. Ein rassiger argentinischer Tango (Por una cabeza) und ein venezolanischer Walzer rundeten das Programm ab.

Zur Würdigung des Auftrittsortes spielte das Mandolinen-Orchester am Ende den bekannten Choral „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Der anhaltende Applaus zeigte, dass diese Art von Musik auch heute noch Menschen begeistern kann. Als Zugabe spielte man mit den „Wolgaklängen“ auch noch einen Strauß russischer Melodien.

Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlich warmen Temperaturen kamen am Sonntag, dem 14. Oktober, mehr als 100 Musikliebhaber in die ev. Mauritiuskirche in Obereisesheim, um das Herbstkonzert des Mandolinen-Orchesters Neckarsulm mitzuerleben. Das Ensemble der Mandolinen, Mandolas und Gitarren, verstärkt durch einen Kontrabass und Perkussionsinstrumente, kam in der guten Akustik der Kirche wirkungsvoll zur Geltung.

Das Mandolinen-Orchester Neckarsulm bringt Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre ins Seniorenheim

Am Samstag, den 10. November sah es im Seniorenzentrum St. Urban in Erlenbach aus wie in einem Wiener Kaffeehaus. Alles war stilecht und liebevoll hergerichtet und dekoriert. Sachertorte und Mozartkugeln wurden zum duftenden Röstkaffee serviert, selbst Wolfgang Amadeus Mozart (zugegebenermaßen nur als lebensgroße Puppe) weilte inmitten der Bewohner und Gäste des Seniorenheims.

Da durfte die Musik nicht fehlen. Das Mandolinenorchester Neckarsulm begleitete die nachmittägliche Stunde mit einigen Stücken, vor allem aus dem österreichisch-ungarischen Kulturkreis, darunter eine böhmische Polka, ein Wiener Walzer und Joska, eine ergreifende Zigeuner-Romanze, die ursprünglich für Violine komponiert wurde. Neben weiteren Stücken aus aller Welt spielte man die bekannte Zitherballade aus dem Nachkriegsfilm „der dritte Mann“, das ungarische Csardas, und – was bei den Senioren am besten ankam – den bekannten Marsch „Wien bleibt Wien“.

Zwischen den Musikstücken hatte das Team des Seniorenheims einige Anekdoten und Geschichten rund um das typische Wiener Kaffeehaus vorbereitet, z. B. über die Sachertorte, Entstehung und Inhalt der Mozartkugel, die Geschichte des Kaffees usw..

Strahlende Gesichter und viel Applaus zeugten von einer gelungenen Verbindung von Musik und Unterhaltung. Für viele der Zuhörer war die Musik eines Zupforchesters aus Mandolinen, Mandolas und Gitarren eine neue Erfahrung. Das Orchester wird bei passender Gelegenheit sicher wiederkommen.

 

 

Bild 1: Das Orchester legt los

 

 

 

Bild 2: Konzentration an der Mandoline

 

 

 

 

Bild 3: Wolfgang Amadeus schaut den Gitarristen über die Schulter

Rückblick Konzert Seniorenheim

Konzertrückblick Seniorenheim Drautz

Das Konzert Konzert für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheimes der Rich. Drautz Stiftung in Heilbronn am 17.03.2018 fand großen Anklang. Die Aufmerksamkeit des Publikums reichte von andächtigem Hören über vorsichtiges Mitsingen bis hin zum tosenden Beifall.
Im Anschluss wurde sofort gefragt, wann das Orchester das nächste Mal kommt.