Herzlich Willkommen beim Mandolinen Orchester Neckarsulm!
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Eine Wucht!
Mag dieser Begriff auch nicht mehr ganz so geläufig sein, so trifft er doch die Wirkung der Zupfmusik, wenn am 26. April 2026 um 17:00 Uhr in der Ballei in Neckarsulm das Mandolinen Orchester Neckarsulm und das Württembergische Zupforchester (WZO) gemeinsam das Jahreskonzert der Neckarsulmer gestalten und das Publikum unter dem Motto "Gemeinsam durch die Welt der Zupfmusik" begleiten. Besonders im letzten Werk des Konzerts, dem "The Song of Japanese Autumn" von Yasuo Kuwahara wird es `wuchtig´ hergehen, wenn die Natur Leben und Arbeiten in Sturm und Gewitter erschwert, es dann aber doch zu einer Versöhnung mit den Kräften der Natur kommt. "Erstaunlich", so ein Mitspieler, "dass durch die Größe des Gesamtorchesters mit ca. 45 Aktiven nicht nur ein kräftiges Fortissimo erklingen kann, sondern gerade auch die leisesten Phasen (Pianissimo) der Musik eine besondere emotionale Wirkung haben." Beide Orchester werden aber zunächst für sich spielen. Bereichert wird das Programm zusätzlich von der Mitwirkung des Quartetts der Neckarsulmer.
Das Mandolinen Orchester Neckarsulm, seit über 20 Jahren unter der Leitung von Gabriele Hafner, existiert bereits seit über 100 Jahren und hat in dieser Zeit regelmäßig die kulturelle Szene Neckarsulms bereichert. In 2025 wurde neben eigenen Aktivitäten z.B. das Musikfestival der Stadt mitgestaltet. In 2026 gibt es mit dem Orchester, neben dem angekündigten Konzert, wieder ein Waldfest am Schweinshag (am 31. Mai). Weitere Auftritte sind noch in der Planung.
Das Württembergische Zupforchester (WZO) hat sich seit 1973 mit seiner regelmäßigen Konzerttätigkeit, der Teilnahme an Festivals im In- und Ausland, zahlreichen Tonträgereinspielungen und Rundfunkaufnahmen einen Namen gemacht. Dabei versteht sich das Orchester als Plattform für Spieler und Spielerinnen der Orchester aus ganz Baden-Württemberg. Seit 2025 geht das Orchester als Projektorchester mit wechselnden Dirigenten und Dirigentinnen neue Wege. Für die aktuelle Projektphase konnte 2025 Mandy Bahle von der Tübinger Musikschule als künstlerische Leiterin gewonnen werden.
Hier eine Bild- und Toneinladung (bitte link kopieren):
https://youtube.com/shorts/b0UtlHlNCvQ?is=yMBcBJo4dmCS4ywA
(Adresse: Deutschordenplatz 1, 74172 Neckarsulm)
Nächste Probe: 16.04.2026, 19:30 Uhr, Albert-Schweizer-Gymnasium, Neckarsulm (immer donnerstags)
Spontanes Vorbeikommen und Reinschnuppern ist dabei möglich! Herzlich Willkommnen!

Klares Liebesbekenntnis (Bild: H. Erbele)
Waldfest am Schweinshag Neckarsulm: Sonntag, 31.05.2026, 11:00 - 18:00 Uhr
Rückblicke:
Gelungenes Probenwochenende: Am Sonntag, den 01.03.2026 fand eine weitere Probe mit dem Württembergischen Zupforchester statt (WZO). Das `Württembergische´ hatte sich bereits am Samstag in Neckarsulm eingefunden und sich auf den eigenen Anteil des Konzerts am 26. April vorbereitet. Die gemeinsame Probe am Sonntag verlief hervorragend, sodass ingesamt ein tolles Konzert erwartet wird. Allein drei (3!) Kontrabassspieler*innen werden für ein starkes Fundament sorgen. Da kann man sich gut vorstellen, wie `groß´ das gesamte Orchester mit ca. 40 Spielenden klingen wird.
Auftritt beim Senioren-Nachmittag der Stadt Neckarsulm: Dienstag, 11.11.2025, 13:00 Uhr, Ballei
und am 1. Advent 2025 in Bad Wimpfen:
Waldfest 2025:
Die Vergnügungsgefahr auf unserem Waldfest wurde vollkommen in Anspruch genommen und genossen. Bei Livemusik mit dem Mandolinen-Quartett und dem Chor Lassallia (beide aus Neckarsulm) und tollem Wetter kamen alle Besucher*innen auf ihre Kosten. Dankeschön für Ihren Besuch!
Immer mit Livemusik: Das Waldfest mit dem Mandolinen Orchester - Musik aus Neckarsulm
Bilder vom Jahreskonzert am 6. April 2025
Mal ohne Instrumente.
Termine:
immer donnerstags, 20:00 Uhr Probe im Albert-Schweizer-Gymnasium, Neckarsulm
Sonntag, 18. Mai 2025: Waldfest auf dem Schweinshag in Neckarsulm
mit Bewirtung (10:00 - 18:00 Uhr)
und Livemusik (Mandolinen-Quartett und Chor)
Jahreskonzert 2026: 26. April, Ballei in Neckarsulm
zu Gast wird das
Württembergische Zupforchester (WZO) im Bund Deutscher Zupfmusiker Baden-Württemberg
sein.
Im Finale werden dann ca. 35 Musiker*innen spielen!!!
21. Februar: Gedenktag Simon Molitor

Bild der Skulptur Molitors von Hermann Koziol (1986)
In dieser Woche gedenken wir Simon Molitor, der am 21. Februar 1848 in Wien verstarb. Molitor der am 3. November 1766 in Neckarsulm als Sohn des Kantors geboren wurde, kam über lange musikalische Wanderjahre nach Wien, wo er sich als Beamter sein Geld verdiente, nebenbei aber immer der Musik als Lehrer, Fachautor und Komponist verbunden blieb. Nach seiner Pensionierung wandte er sich endgültig der Musik zu. Für die Notation der Gitarrenliteratur gilt Simon Molitor als Begründer der „stimmigen Schreibweise“. Diese ersetze die zuvor verwendete „Tabulatur“. In der Tabulatur werden Saiteninstrumente notiert, indem man auf eine entsprechende Anzahl von Linien ( = Anzahl der Saiten) Zahlen schreibt. Die Zahl entspricht dem Bund, der Unterteilung auf dem Griffbrett des Instrumentes, auf welchem der zu spielende Ton realisiert wird. Angenommen die Linie entspricht einer auf den Ton G gestimmten Saite, so erklingt bei der Ziffer 2 der Ton A. Stehen Zahlen übereinander erklingen diese Töne gleichzeitig. Der Verlauf, von links nach rechts gelesen, gestaltet dabei den Rhythmus. An und für sich ist das praktisch und wird auch heute noch vielfach verwendet. Aber für nicht Gitarristen sind das nur Fragezeichen. Auf der anderen Seite konnte ein*e Gitarrist*in Noten, wie sie sonst für viele Instrumente notiert werden, nicht auf der Gitarre umsetzen. In der neuen Schreibweise („Notation“!) von Simon Molitor war nun diese Darstellung möglich. Womit auch dem im 19. Jahrhundert aufkommenden Interesse an der Gitarre Rechnung getragen wurde. Für Mandolinen Orchester hat Molitor nicht komponiert, die gab es damals noch nicht: die Mandoline wurde solistisch eingesetzt, also eine Mandoline wurde von einem Orchester begleitet. Die Literatur von Simon Molitor ist inzwischen frei und unkompliziert im Internet verfügbar. So z.B. auch die „Große Sonate für die Guitare allein, Opus 7“ an deren Bearbeitung/Umsetzung für Mandolinen Orchester innerhalb unseres Orchesters gerade gearbeitet wird.
Unter der Bildersuche im Internet findet sich auch ein Foto des Neckarsulmer Denkmals von Simon Molitor, welches bis zu seinem Diebstahl den Marktplatz ziertet. Vielleicht erinnern Sie sich, eben: „Made in Neckarsulm: Simon Molitor“! (WH)
Wir freuen uns, wenn Sie uns mit einem Konzertbesuch unterstützen. Sie können aber auch jeder Zeit aktiv bei uns einsteigen, oder uns durch eine passive Mitgliedschaft unterstützen.
Alle Infos unter 015779610556.


