Das Mandolinen-Orchester Neckarsulm bringt Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre ins Seniorenheim

Am Samstag, den 10. November sah es im Seniorenzentrum St. Urban in Erlenbach aus wie in einem Wiener Kaffeehaus. Alles war stilecht und liebevoll hergerichtet und dekoriert. Sachertorte und Mozartkugeln wurden zum duftenden Röstkaffee serviert, selbst Wolfgang Amadeus Mozart (zugegebenermaßen nur als lebensgroße Puppe) weilte inmitten der Bewohner und Gäste des Seniorenheims.

Da durfte die Musik nicht fehlen. Das Mandolinenorchester Neckarsulm begleitete die nachmittägliche Stunde mit einigen Stücken, vor allem aus dem österreichisch-ungarischen Kulturkreis, darunter eine böhmische Polka, ein Wiener Walzer und Joska, eine ergreifende Zigeuner-Romanze, die ursprünglich für Violine komponiert wurde. Neben weiteren Stücken aus aller Welt spielte man die bekannte Zitherballade aus dem Nachkriegsfilm „der dritte Mann“, das ungarische Csardas, und – was bei den Senioren am besten ankam – den bekannten Marsch „Wien bleibt Wien“.

Zwischen den Musikstücken hatte das Team des Seniorenheims einige Anekdoten und Geschichten rund um das typische Wiener Kaffeehaus vorbereitet, z. B. über die Sachertorte, Entstehung und Inhalt der Mozartkugel, die Geschichte des Kaffees usw..

Strahlende Gesichter und viel Applaus zeugten von einer gelungenen Verbindung von Musik und Unterhaltung. Für viele der Zuhörer war die Musik eines Zupforchesters aus Mandolinen, Mandolas und Gitarren eine neue Erfahrung. Das Orchester wird bei passender Gelegenheit sicher wiederkommen.

 

 

Bild 1: Das Orchester legt los

 

 

 

Bild 2: Konzentration an der Mandoline

 

 

 

 

Bild 3: Wolfgang Amadeus schaut den Gitarristen über die Schulter